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Freitag, 16. Dezember 2011
Aus der Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember
ansicht-rathaus Am gestrigen Donnerstag Abend ist der Brixner Gemeinderat zu seiner letzten Sitzung im Jahr zusammengetroffen.

Stadtwerke Brixen
Als erstes wurde das Budget der Stadwerke Brixen bei 20 Ja-Stimmen, 2 Enthaltungen und 4 Nein-Stimmen genehmigt. Es sieht Umsatzerlöse von 46,4 Millionen Euro und betriebliche Aufwendungen von 43,7 Millionen Euro für die verschiedenen Bereiche vor sowie einen Gewinn in Höhe von 175.000 Euro. Investitionen werden in folgenden Bereichen getätigt: Stromverteilung (1,9 Millionen), Trinkwasser (980.000 Euro), Kanalisierung (320.000 Euro), Umweltdienste (250.000 Euro), Erdgasverteilung (88.000 Euro), Allgemeine Dienste (370.000 Euro), Fernwärme (3,91 Mio. Euro), Acquarena (2,6 Mio. Euro) und Telekommunikation (150.000 Euro). Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 10,6 Millionen Euro. Ziel der Stadtwerke ist es, die guten Dienstleistungsparameter zu halten, die Fernwärme beim Krankenhaus fertig zu stellen und jene in St. Andrä, Pfeffersberg und Kranebitt auszubauen, die Mittelspannungsleitungen in Milland, Mellaun, Schalders sowie in die Rundl zu erneuern, das Kraftwerk an der Trinkwasserleitung Kloster Neustift in Zusammenarbeit mit Vahrn zu realisieren und eine sozietäre Neuausrichtung einzuleiten.

Hofburggarten
Anschließend stellte Bürgermeister Albert Pürgstaller das Raumprogramm für den Hofburggarten vor, das der Gemeinderat bei 17 Ja-Stimmen, 7 Enthaltungen und 1 Nein-Stimme genehmigte. Ziel sei es, so der Bürgermeister, für das Pomarium der Hofburg einen 2-stufigen Wettbewerb auszuschreiben, dem die Ausarbeitung eines Vorprojektes für die Gestaltung einer Gartenanlage zu Grunde liegt, und zwar im Sinne einer Revitalisierung des historisch dokumentierten „Pomariums“ bzw. Früchtegartens, wie es die Bevölkerung zum Ausdruck gebracht hat. Die historische Bedeutung des Gartens wurde von Waltraud Kofler Engl aufgezeigt. In der Anlage sollen die Aspekte der Anzucht, Pflege und Vermarktung historischer Obstsorten im Zusammenspiel mit Garten und Kunst, kulturellen Veranstaltungen und gastronomischem Miteieinander thematisiert werden. Außerdem soll die 700-jährige Geschichte des Gartens vermittelt und anhand von Mythen und Legenden, Bedeutung und Symbolik dem Besucher näher gebracht werden. Auch Freizeitaktivitäten sollen im Garten Raum finden. Landschaftsarchitektin Antonia Gresser stellte den Zeitplan vor: Im Jänner wird die Ausschreibung des Wettbewerbes erfolgen. In der ersten Phase (Dauer: 3 Monate) werden die 10 Wettbewerbsteilnehmer ermittelt, während bis Oktober 2012 die Vorprojekte zur Begutachtung vorliegen sollen. Während dieser Phase ist auch ein Zusammentreffen mit der Bevölkerung geplant. Der Wettbewerb ist die Voraussetzung um Planungen auf hohem Niveau zu erarbeiten. Die Gesamtkosten wurden mit etwa 6 Millionen Euro beziffert. Die Wettbewerbsteilnehmer müssen Investitions- und Führungskosten aufzeigen, welche mit einer besonderen Gewichtung bewertet werden. Mit der Neugestaltung soll eine touristische und wirtschaftliche Aufwertung des Gartens und der Gesamtanlage der Hofburg erreicht werden.

Genehmigt wurde des weiteren die Bauleitplanänderung für die Errichtung des Fußballplatzes in Milland, für welchen eine Zone für öffentliche Einrichtungen – Sportanlagen im Ausmaß von 25.254 m² ausgewiesen wurde. Der Durchführungsplan für die Hotelzone Sanoner in Mellaun, die bereits vor einem Jahr vom Gemeinderat genehmigt worden war, wurde bei 17 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen und 1 Enthaltungen bestätigt.

Weitere Beschlüsse
Neu definiert wurden die Abgrenzung der verbauten Ortskerne und die Abgrenzung des Versorgungsgebietes des Fernwärmenetzes in der Fraktion Pinzagen. Somit werden in Zukunft Tschötsch, Pairdorf und Pinzagen mit Fernwärme versorgt. Der Durchführungsplan für die Wohnbauzone Hoadner in Tschötsch wurde bei 21 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung und 4 Gegenstimmen genehmigt. Errichtet werden vier Wohnungen (1.576 m3) im geförderten Wohnungsbau und drei Wohneinheiten im freien Wohnungsbau (1.287 m3).

Genehmigt wurde zudem eine Abänderung zum Durchführungsplan C5 in Milland (Wolkensteinsiedlung), womit für einen Teil der Wohnanlage die Voraussetzungen für die energetische Sanierung geschaffen sind.

Mit den Gemeinden Vahrn und Mühlbach wurde eine Vereinbarung für die Führung eines gemeinsamen Stadtpolizeidienstes für die Dauer von 4 Jahren getroffen. Die zwei Nachbargemeinden werden gegen Entgelt den Dienst der Stadtpolizei Brixen in Anspruch nehmen.

Als Eltervertreterin im Führungsausschuss des Kinderhortes Pinocchio wurde Frau Elena Poletta, als Vertreterin der Mitarbeiter/innen wurde Frau Anni Unterkircher gewählt. Als Rechnungsrevisoren für die Fraktion Afers wurden für ein weiteres Jahr Hubert Jocher, Martin Messner und Michael Prader bestätigt.

 
Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


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