... ... ...

News

Freitag, 23. März 2012
Gemeinderat vom 22. März
gr-saal Gestern Abend ist der Brixner Gemeinderat zu seiner März-Sitzung zusammengetroffen. Die Sitzung fand nicht wie üblich im Gemeinderatssaal im Rathaus statt, sondern im Forum Brixen. Grund dafür war die Vorstellung und Verabschiedung des Maßnahmenpakets für den Flussraum Mittleres Eisacktal, zu dem auch die Gemeinderäte der Nachbargemeinden Vahrn und Feldthurns eingeladen worden waren.

Flussraum Mittleres Eisacktal
Das Thema Flussraum stand demnach auch als erster Punkt auf der Tagesordnung. Zwei Jahre lang haben die Gemeinden Brixen, Vahrn und Feldthurns mit einer Steuerungsgruppe bestehend aus Vertretern der Wasserschutzbauten, Landesabteilungen für Natur und Landschaft, Brand- und Zivilschutz sowie der SEL, des Bauernbundes und der Freiwilligen Feuerwehr Brixen ein Gesamtprojekt für die Sicherung und Aufwertung des Flussraumes Mittleres Eisacktal ausgearbeitet. Der entsprechende Maßnahmenkatalog wurde nun dem Gemeinderat vorgestellt. Bürgermeister Albert Pürgstaller und die Verantwortlichen für den Flussraumprozess Dr. Pramstaller und Ing. Knollseisen erläuterten die Hauptziele des Maßnahmenpakets. Diese reichen vom Schutz des Siedlungsraumes vor Hochwasser über die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gewässerqualität, die Aufwertung des Flussraumes bis hin zur nachhaltigen Wassernutzung und Sensibilisierung der Bevölkerung. Die geschätzten Gesamtkosten für die Umsetzung der Arbeiten belaufen sich auf 48,5 Millionen Euro, wobei eine Reihe von Arbeiten kostenmäßig nicht erfasst werden konnten. Folgende Maßnahmen bezeichneten die Techniker für Brixen als vorrangig: die Erhöhung der Ufermauern im Stadtgebiet, die Verbreiterung des Eisackflussbetts, die Adaptierung der Adlerbrücke, die Strukturverbesserung am Bachbett des Eisacks (Bereich Mozartbrücke und Sarns), die Zubringermündungen, die Gestaltung von Wassererlebnisbereichen, den Notfallplan für das Hochwasser (Hochwasservorhersage, Vorwarnsystem), die Bauberatung, Öffentlichkeitsarbeit und Infopoints sowie ein laufendes Monitoring. Nach eingehender Diskussion genehmigte der Gemeinderat von Brixen einstimmig das Maßnahmenprogramm.

Gefahrenzonenplan
Der Gefahrenzonenplan war vom Gemeinderat bereits im vergangenen Jahr verabschiedet worden, mit dem Hinweis, dass die von der Landesregierung zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügten Überprüfungen sämtlicher Höfe nachträglich genehmigt werden sollten. Bei seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat den ersten Teil des Gefahrenzonenplans widerrufen müssen, um den Plan in seiner Gesamtheit neu genehmigen zu können. Ausgearbeitet wurde der Plan unter der Leitung von Ing. Röck, Geometer Ferretti und Ing. Amort in Abstimmung mit den Landesämtern. Bürgermeister Albert Pürgstaller erläuterte, dass bei den ergänzenden Überprüfungen eine Reihe von Korrekturen angebracht wurden. Dabei wurde kein weiteres Gebäude in die rote, sprich sehr hoch gefährdete, Zone eingestuft; blaue Zonen (hoch gefährdet) wurden hingegen vereinzelt für Gebäude ermittelt, wohl aber in Hofnähe oder im landwirtschaftlichen Grün. Dies bedeutet, dass hier Eingriffe nur bedingt bzw. nur dann erfolgen dürfen, wenn sie zu einer Verbesserung der Situation führen. Hierfür müssen die entsprechenden geologischen Gutachten erstellt werden. Der Gefahrenzonenplan wurde mit 29 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung genehmigt.

Weitere Beschlüsse
Auf der Tagesordnung standen anschließend Anfragen der Gemeinderäte sowie die Ernennung von zwei Mitgliedern des Verwaltungsrates der Schlachthof Eisacktal GmbH. Als Vertreter/innen der Gemeinde Brixen wurden Herr Giorgio Minardo und Frau Irmgard Kerer namhaft gemacht. Weiters genehmigte der Gemeinderat eine wesentliche Änderung am Wiedergewinnungsplan für die Wohnbauzone A2 (Immobilien Sader und Baumgartner Vroni) und eine wesentliche Änderung am Durchführungsplan für die Wohnbauzone B5 „Schwesternau“ (Parking Rosslauf).

Misstrauensantrag abgelehnt
Als letzter Punkt wurde der von den Vertretern der Oppositionsparteien eingebrachte Misstrauensantrag gegen den Stadtrat behandelt. Der Misstrauensantrag wurde bei 11 Stimmen dafür und 19 dagegen abgelehnt.

 
Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


>>>>>

alpenstadt-impulsworkshop
Gemeinde Brixen | Große Lauben, 5 | I-39042 Brixen | Südtirol-Italien | Tel. +39 0472 062000 | Fax +39 0472 062022 | info@brixen.it | brixen.bressanone@legalmail.it ...