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Donnerstag, 26. April 2012
Erfolgreiche Zukunftskonferenz
zukunftskonferenz

Über 130 Schüler/innen auf der Zukunftskonferenz zum Girls & Boys` Day in Brixen: Die Hauptkommissarin, die Kaminkehrerin und die Profifußballerin zeigen, dass allein die Kompetenz im Beruf zum weiblichen Erfolg führt .

Dass im Beruf nicht das Geschlecht zählt, sondern die Kompetenz, zeigte die 2. Zukunftskonferenz den über 130 teilnehmenden Mädchen und Jungen in Brixen. Die Schüler und Schülerinnen, die aus allen deutsch- und italienischsprachigen Mittelschulen Brixens in die Aula der Landesberufsschule Tschuggmall geladen waren, lernten, dass auch geschlechtsuntypische Berufswünsche mit dem nötigen Mut problemlos real werden können.

Schon die Teilnehmerzahlen übertrafen die Erwartungen der Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen, die am Vormittag zum „Girls and Boys’ Day“ in die Aula der Berufsschule Tschuggmall gebeten hatte. 133 Schülerinnen und Schüler aus allen deutschen und italienischen Brixner Mittelschulen waren der Einladung zur 2. Zukunftskonferenz gefolgt. „Wir wollten Mädchen und Buben damit Mut machen. Mut, auch in die Bereiche des anderen Geschlechtes zu schnuppern und zu den eigenen Kompetenzen zu stehen“, meinte Dr. Monika Leitner, die für Konzept und Organisation der Konferenz verantwortlich ist. Dass es ausschließlich die Kompetenzen sind, die im Beruf zählen, belegte Sara Viola Maria Gambardella, die seit 9. Jänner etwa 130 Männer im mobilen Einsatzkommando der Quästur von Bozen leitet und zur Konferenz in der beeindruckenden blauen Uniform erschienen war. Profifußballerin Melanie Mumelter erzählte von den Unterschieden zwischen dem Männer- und dem Frauenfußball. Besonders erfreulich sei, dass die internationale Akzeptanz in den letzten Jahren stark gestiegen ist. Über die Männerdomäne „Kaminkehren“ berichtete Evelyne Schaller, und über ihre Freude an großen Fahrzeugen die Brixner Buslenkerin Wally Profanter. Margit Tauber, die einzige Frau im Vorstand der Volksbank, unterstrich zudem, dass die Verwirklichung im Beruf auch von der Einstellung des Partners abhänge. Nur, wenn auch er sich an der Familien- und Kinderarbeit beteilige, sei der starke berufliche Einsatz einer Mutter möglich. Mit aktuellen Zahlen unterstrich Jessica Pigneter von der Handelskammer Bozen das Gesagte. Landesrätin Kasslatter Mur verwies auf die Notwendigkeit, die eigenen Berufswahl an der Arbeitsmarktsituation zu orientieren. Das bedinge, dass vor allem die Mädchen weg müssten von den sozialen Berufen, denn die Chancen im technischen Bereich seien zurzeit weit höher.

Moderiert wurde die Zukunftskonferenz von Peter Perez vom HdS Bozen, der auch Vizepräsident des CF Südtirol ist und von Stadträtin Elda Letrari. Anwesend war auch Bürgermeister Pürgstaller. Die Zukunftskonferenz endete mit einem Gewinnspiel und einer Preisverteilung. Der erste Preis, ein Klassenausflug ins Messner Mountain Museum Sigmundskron ging an die Mittelschule Michael Pacher.

Im Bild: OrganisatorInnen und ReferentInnen der 2. Zukunftskonferenz zum Girls and Boys Day in Brixen: v.l.n.r: Monika Leitner, Barbara Senn, LR Sabina Kasslatter Mur, Jessica Pigneter, Wally Profanter, Melanie Mumelter, SR Elda Letrari, Sarah Viola Maria Gambardella, Peter Perez, Petra Libera, Margit Tauber, Evelyn Schaller

 
Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


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