... ... ...

News

Dienstag, 26. Januar 2016
Gemeinde stellt Weichen für Betriebserweiterungen und Arbeitsplätze
durst-duka Mit der Einleitung eines Verfahrens zur Änderung des Bauleitplans hat der Brixner Stadtrat heute Vormittag die Weichen für die Erweiterung von zwei Brixner Traditionsunternehmen gestellt. Dies wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im Rathaus bekannt gegeben. Die Unternehmen Alupress und duka – beide haben ihren Sitz in der Brixner Industriezone – werden ihre Betriebe in den kommenden Jahren erweitern und damit neue Arbeitsplätze für den Wirtschaftsraum Brixen und Eisacktal schaffen. Der Bauleitplanänderung waren Verhandlungen und Gespräche zwischen den Vertretern der Gemeinde Brixen, allen voran Bürgermeister Peter Brunner sowie Stadtrat Andreas Jungmann und Stadtrat Thomas Schraffl, den Unternehmerfamilien Krapf und Oberrauch sowie den verschiedenen Grundeigentümern vorausgegangen. Bürgermeister Peter Brunner zeigte sich erfreut darüber, dass es gelungen sei, die Erweiterungsbestrebungen der Unternehmerfamilien Oberrauch und Krapf zu unterstützen. Beide Unternehmen haben ihre Wurzeln in Brixen; dass sie nun diesen Standort weiter stärken, sei ein großartiges Zeichen der Verbundenheit und ein klares Bekenntnis zur Stadt. Einen besonderen Dank richtete der Bürgermeister auch an die Grundeigentümer, die mit ihrem Einverständnis die Bauleitplanänderung überhaupt erst möglich gemacht haben. So hat sich zum Beispiel die Firma Autotransporte Pichler bereiterklärt, ihr heutiges Firmenareal zu veräußern und den Firmensitz in ein nahegelegenes Gewerbegebiet zu verlegen

Über 4,2 ha neue Betriebsflächen vorgesehen: Ball geht nun an Landesraumordnungskommission
Urbanistikstadtrat Andreas Jungmann erläuterte die genehmigten Bauleitplanänderung: Diese umfasst zum einen die Verlegung Richtung Norden eines Teilstücks der Gemeindestraße im Gewerbegebiet D1 – Brixen Süd. In der Folge kann dort das Areal der Firma Alupress direkt an das ehemalige Areal Corradi angeschlossen werden, wo auf einer Fläche von 12.631 m² neue Produktionshallen entstehen. Für die Firma duka wird eine rund 3 ha große Zone südlich der Kläranlage in Gewerbezone umgewidmet. Das Grundstück befindet sich zwischen der Autobahneinfahrt Brixen/Süd im Westen und der Eisenbahn im Osten und ist derzeit im Bauleitplan teils als Landwirtschaftsgebiet und teils als Zone für Abstellplätze mit Lastkraftwagen ausgewiesen. Mit der Einleitung der Bauleitplanänderung hat der Stadtrat den ersten Schritt für die Umwidmung gesetzt. Nun geht der Beschluss an die Landesraumordnungskommission zur Begutachtung und von dort zurück an den Gemeinderat zur Genehmigung. Anschließend kann das Land grünes Licht für die Bauleitplanänderung geben. In vier bis fünf Monaten dürfte es soweit sein.

Standort Brixen punktet mit qualifizierten Mitarbeitern, Produktivität und geografisch strategischer Lage
Die Unternehmerfamilien Krapf (duka) und Oberrauch (Alupress/Durst) erläuterten schließlich ihre Vorhaben und warum sie auf eine Erweiterung ihrer Betriebe am Standort Brixen setzen. duka produziert seit 36 Jahren maßgeschneiderte Duschkabinen in Brixen und konnte seine Marktposition im Laufe der Jahrzehnte dank Qualität, Zuverlässigkeit und individueller Lösungen stetig stärken und neue Märkte erschließen. Heute bietet das Unternehmen mehr als 180 Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz. Um Kapazitäts- und räumlichen Engpässen entgegenzuwirken, werde nun ein komplett neuer Sitz mit Produktionswerk errichtet. Für den Standort Brixen sprechen dabei sowohl die hohe Produktivität, der Fleiß und die Qualifikation des Personals in Südtirol als auch die geografische Lage am Schnittpunkt zwischen deutschem und italienischem Kultur- und Wirtschaftsraum, so Christian Krapf. Das Unternehmen duka mit seinen Produkten „made in Südtirol“ sei stark mit der Tradition und Lebensart des Landes verbunden, betonte Krapf, der sich bei der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit bedankte. Im neuen Unternehmenssitz, der voraussichtlich Ende 2018 eröffnet werden soll, werden bis zu 300 Mitarbeiter beschäftigt sein. Hans Krapf verwies darauf, dass sein Unternehmen ständig auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern sei. Er regte an, durch eine stärkere Vernetzung zwischen Gemeinde, Unternehmen und Schulen gezielt die Ausbildung von jungen Fachkräften zu fördern und das attraktive Arbeitsplatzangebot in Brixen sichtbar zu machen.

Auch Harald Oberrauch (Unternehmen Durst und Alupress) bezeichnete die hohe Qualifikation, die Loyalität und das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als entscheidenden Standortvorteil für Brixen, der gewisse andere, ungünstige Rahmenbedingungen wettmache. Die Unternehmensgruppe der Familie Oberrauch sei in der glücklichen Lage, eigenfinanziert wachsen zu dürfen. Sowohl die Durst als auch die Alupress gehören zu den wichtigsten Leitbetrieben Brixens und beschäftigen allein in Brixen über 700 Mitarbeiter. Beide Unternehmen seien bestrebt, ihre Position als global player auszubauen und zu festigen, so Harald Oberrauch. Die Kunden von Alupress verlangen höchste Qualität, und auch Durst sei ständig gefordert, neue und noch innovativere intelligente Drucksysteme auf den Markt zu bringen. Auch wenn beide Unternehmen an mehreren Standorten tätig seien, so sei man in Brixen dank des ausgeprägten technologischen Know-hows besonders gut für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet. Im Zuge der Bauleitplanänderung kann die Firma Alupress um neue Produktionshallen für die mechanische Bearbeitung und den Aludruckguss erweitert werden. Voraussichtlich wird der Neubau zwischen 2017 und 2018 verwirklicht. Investiert wird auch am Sitz des Unternehmens Durst: Hier sollen 2017 eine Schulungsakademie für Kunden und Mitarbeiter, ein Demoraum sowie eine Ideenschmiede für zukünftige Strategien entstehen. Geplant ist weiters eine Bewirtung, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein soll. Christoph Oberrauch bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Die Weichenstellungen, die der Stadt- und Gemeinderat, aber auch das Land Südtirol derzeit vornehmen seien für die Zukunft und die Wirtschaft des Landes entscheidend: So falle es den einheimischen Unternehmern nicht schwer, weiterhin in Südtirol zu investieren und zu expandieren - trotz aller Schwierigkeiten aus Rom.

 
Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


>>>>>

alpenstadt-impulsworkshop
Gemeinde Brixen | Große Lauben, 5 | I-39042 Brixen | Südtirol-Italien | Tel. +39 0472 062000 | Fax +39 0472 062022 | info@brixen.it | brixen.bressanone@legalmail.it ...