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Montag, 25. Januar 2016
Alte Struktur, neues Leben
Unter dem Motto „Alte Struktur – Neues Leben“ stellten die Wettbewerbsgewinner heute Morgen im Rahmen der Pressekonferenz des Stadtrats das Konzept für die Neugestaltung des alten Schlachthofs vor. Träger des Projekts ist die Stilwerkstadt, eine gemeinsame Unternehmung des Brixner Wirtschaftsprüfers Wilhelm Obwexer und des Klausner Bauunternehmers Hubert Felderer, die im vergangenen Sommer den Wettbewerb für den Umbau und die Führung des ehemaligen Schlachthofs gewonnen hat. Die Unternehmer investieren ca. 900.000 Euro in das Projekt und werden der Gemeinde einen jährlichen Konzessionszins von wertgesichert 24.000 Euro entrichten. Betreibergesellschaft ist die „Alter Schlachthof GmbH“, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stilwerkstadt GmbH. Für die Planung zeichnet das Architektenteam Unterhauser Claudia und Liebich Joern Hendrik Martin verantwortlich.

Ort der Begegnung
Bei der Neugestaltung legen die Projektträger großen Wert auf die Beibehaltung des historischen Charakters des Hauses. Der alte Schlachthof habe in der Ernährungswirtschaft Brixens eine wichtige Rolle gespielt; diesen Leitgedanken wolle man aufgreifen, so die Verantwortlichen. Die Architekten bezeichneten das neue Lokal als einen Genussort, der zum Verweilen einlädt; ein Ort des Wohlfühlens und der Begegnung für alle Altersklassen und Sprachgruppen, der für Offenheit und Austausch steht, aber gleichzeitig Tradition und regionale Verwurzelung vermittelt. Architektonisch wird das Prinzip der Offenheit durch die offene Gestaltung und die Verwendung von durchlässigen Materialien wie Glas unterstrichen.

Gut und gesund
Ein flexibles Einrichtungskonzept, in dessen Mittelpunkt der zentral angelegte Tresen steht, macht vielfältige Nutzungen möglich: vom Cafébetrieb bis hin zum qualitätsvollen kulinarischen Angebot. Der Anspruch, so Elisabeth Tschöll, eine der Verantwortlichen, sei ein stimmiges Gastronomiekonzept mit frischen und regionalen Produkten, die aus der unmittelbaren Umgebung bezogen werden. Man wolle den Gästen ein gesundes und wertvolles Essen anbieten, aber sie auch einladen, sich auf Neues einzulassen und aktuelle kulinarische Trends zu entdecken. 12 – 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden für den Betrieb arbeiten, das Lokal ist das ganze Jahr über geöffnet.

Neue Art der Übernachtung
Im Zuge der Projekterstellung entstand weiters die Idee, im Dachstuhl sechs Doppelzimmer in einzurichten und damit eine Übernachtungsmöglichkeit für Gäste zu schaffen, sozusagen als „bed and breakfast“. Durch die denkmalgeschützte Architektur erhalten die Zimmer einen besonderen Charakter und stellen, so die Betreiber, „für Brixen eine neue Art der Übernachtungsmöglichkeit dar“. Das Thema Wasser wurde im Konzept integriert, zum einen in Form der farblichen Gestaltung mit Blau- und Petroltönen, zum anderen sollen Informationen rund um das Wasser in den verschiedenen Räumen inszeniert werden. Geplant ist auch eine Fahrradstation; am entsprechenden Gestaltungskonzept wird derzeit noch gearbeitet.

Eröffnung im Juli
Der Stadtrat zeigte sich erfreut, dass das Projekt bereits so weit gereift sei und der Umbau in Kürze in Angriff genommen werden kann. In den kommenden Wochen wird der Wiedergewinnungsplan dem Stadtrat zur Genehmigung vorgelegt, und bereits im März wird mit den Bauarbeiten begonnen. Die Eröffnung, so die Bauherren, ist für Anfang Juli geplant.

 
Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


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