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Montag, 7. März 2016
Chancengleichheit: Eine Frage von Gerechtigkeit
kommission Seit wenigen Wochen ist die neue Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen im Amt. Den Weltfrauentag am 8. März nimmt die Vorsitzende und Stadträtin für Chancengleichheit Monika Leitner zum Anlass, um die Arbeitsschwerpunkte der kommenden 5 Jahren vorzustellen. Vor 10 Jahren wurde das Thema Chancengleichheit zwischen Frau und Mann erstmals in der Satzung der Gemeinde Brixen verankert und hat seitdem nichts an Aktualität verloren. „Nach wie vor herrscht in unserer Gesellschaft ein großer Bedarf an Sensibilisierungsarbeit und konkreten Maßnahmen, um gerechte Chancen und Lebensbedingungen für Frauen und Männer zu sichern,“ betont Stadträtin Monika Leitner. Immer noch sei die Organisation der Familienarbeit vorwiegend Frauensache, immer noch stoßen Frauen beruflich an die gläserne Decke, immer noch seien Führungsgremien ungleich besetzt, und immer noch seien Frauen Opfer von Gewalt, so Leitner. Chancengleichheit sei eine Frage von Demokratie und setze eine Wertehaltung voraus, die von gegenseitigem Respekt, Fairness und Gerechtigkeit geprägt ist. Aufgabe der Kommission sei es, das Bewusstsein hierfür zu schärfen und für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zu arbeiten.

Die Tätigkeit der neuen Kommission für Chancengleichheit steht im Zeichen der Erneuerung aber auch der Kontinuität: So besteht das Gremium nicht mehr aus zehn, sondern nur mehr aus sieben Mitgliedern, drei von ihnen waren bereits in der letzten Amtsperiode aktiv. Durch die Verkleinerung könne man effizienter und zielgerichtet arbeiten, gleichzeitig will die Kommission an die Erfahrungswerte der vergangenen Jahren anknüpfen und den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Gemäß der neuen Geschäftsordnung kann sich die Kommission für Chancengleichheit nach ihrem Ermessen mit einem breiten Spektrum von Themen der Diskriminierung auseinandersetzen.

Einige Schwerpunkte hat die Kommission in ihren ersten Arbeitstreffen bereits herausgearbeitet. „Es gibt viele gesellschaftliche Bereiche in Brixen, in denen Sensibilisierungs- und Lobbyarbeit für die Chancengleichheit gefragt sind,“ ist Stadträtin Leitner überzeugt. U.a. will sich die Kommission wie bisher für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen, etwa durch eine Verbesserung des Betreuungsangebots. Auch Initiativen zu Internationalen Tagen sind wieder geplant. Weitere Themen, die die Kommission vertiefen und öffentlich thematisieren will, betreffen die Rechte und Pflichten in einer Partnerschaft mit besonderem Fokus auf Trennungssituationen, Arbeitsformen und Arbeitsmarktsituationen, die zu Benachteiligungen führen oder auch die Mädchenförderung. Dabei wird man weiterhin auf den Austausch mit Expertinnen und Experten und die Vernetzung mit anderen Organisationen, Vereinen und Verbänden setzen.

Im Bild die neue Kommission für Chancengleichheit, v.l.: Juri Dianese, Margit Tauber, Sarah Kopfsguter, Renate Prader, Monika Leitner, Maria Teresa Bruccoleri, Barbara Senn.

 
Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


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