... ... ...

News

Mittwoch, 23. Mai 2012
Großes Interesse für Open City Museum im Hofburggarten
Bild: Leonhard Angerer Anlässlich der abgeschlossenen Restaurierungsarbeiten am Chinesischen Turm hat die Stadtgemeinde Brixen am vergangenen Wochenende die Tore des Hofburggartens geöffnet und zu einer interkulturellen Kunstaktion zum Thema „Alltagsmomente zwischen China und Südtirol“ eingeladen. Im Rahmen des Konzepts „Open City Museum“ (OCM), war die Bevölkerung eingeladen, sich auf eine Entdeckungsreise zu begeben auf den Spuren Chinas in Südtirol in Vergangenheit und Gegenwart. Entlang eines eigens angelegten Parcours durch den Innenhof der Hofburg und den Hofburggarten wurden Werke des Brixner Fotografen Giovanni Melillo Kostner gezeigt, die Alltagsmomente chinesischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Südtirol sowie derer in China lebenden Verwandten festhalten. Im restaurierten Chinesischen Turm erwarteten die Besucher/innen Aufnahmen aus dem chinesischen Archivprojekt ‘Beijing Silvermine’ des französischen Sammlers Thomas Sauvin und eine Videoinstallation mit Bildern aus dem Archivprojekt, realisiert in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Künstler Lei Lei. Die Bilder zeichnen das Alltagsleben der chinesischen Hauptstadt und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner in den vergangenen 30 Jahren nach.

Planungswettbewerb läuft: Den Garten spüren und erleben
Im Rahmen der Eröffnungsfeier am Freitag Abend erinnerte Bürgermeister Albert Pürgstaller an den laufenden Planungswettbewerb für die künftige Gestaltung des Hofburggartens. Bis zum 9. Juli können die Bewerbungen eingereicht werden. Mit der interkulturellen Kunstveranstaltung anlässlich der Restaurierung des Chinesischen Turms wolle man auch eine Art Fenster auf die Zukunft des Gartens öffnen: Der Garten als kultureller Veranstaltungsort, dessen Geschichte die Besucherinnen und Besucher spüren und erleben sollen – so stehe es in den Ausschreibungsunterlagen. Martha Jiménez Rosano stellte das Projekt „Open City Museum“ vor, bei dem es darum geht, durch direkte Einbeziehung den Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen zu fördern. Die Sinologin und Kunstkuratorin Monika Demattè führte in die Ausstellung ein. Die Direktorin des Landesamtes für Bau- und Kunstdenkmäler Waltraud Kofler Engl erläuterte die Geschichte des Turms: Die Gartenpavillons dienten sommerlichen Aufenthalten und waren Orte der Unterhaltung und Erholung abseits des Arbeits- und Repräsentationsalltags am Hof. Ihre heutige Baugestalt mit Pagoden- und Kuppeldach, die dekorativen Malereien im Inneren sowie die Bezeichnungen Chinesischer und Japanischer Turm erhielten sie unter Fürstbischof Lodron im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts. Zeitgleich zur Ausstattung des Chinesischen Kabinetts in der Hofburg zog die in Europa längst verbreitete Chinoiserie-Mode auch in die Gärten der Brixner Hofburg ein und vermittelte jene Sehnsucht nach fernöstlichen heilen Welten, wie sie mit dem 17. Jahrhundert aufkam. Hunderte von Besucher/innen nutzten die Gelegenheit, durch den Garten zu flanieren. Hier erwarteten sie nicht nur die großformatigen Fotoaufnahmen, die von der Firma Durst gedruckt wurden, sondern auch eine traditionelle chinesische Teezeremonie und orientalische Klänge. Auch an den angebotenen Führungen am Samstag und Sonntag durch den Hofburggarten und in das Chinesische Kabinett in der Hofburg nahmen mehrere Hunderte Interessierte teil. Insgesamt besuchten am Wochenende rund 1.000 Personen die Ausstellung im Hofburggarten. Besonders freuten sich die Veranstalter über das Interesse von Seiten der chinesischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die zahlreich an der Ausstellungseröffnung am Freitag Abend und an der Führung in chinesischer Sprache am Sonntag teilgenommen haben.

Weitere Führungen auf Anfrage möglich
Anlässlich des von der EU ausgerufenen „Jahres des interkulturellen Dialogs mit China“ laufen bereits Gespräche mit der Partnerstadt Regensburg, die wiederum eine Partnerstadt in China hat, die Ausstellung auch dort zu zeigen. Die Installation im Chinesischen Turm sowie ausgewählte Fotoaufnahmen können auch noch in den kommenden Wochen besichtigt werden, und zwar auf Vormerkung bei den Verantwortlichen des Open City Museum:

Dr. Martha Jiménez Rosano
Tel. 393 474 89 01
info[at]opencitymuseum.com
www.opencitymuseum.com

 
Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


>>>>>

alpenstadt-impulsworkshop
Gemeinde Brixen | Große Lauben, 5 | I-39042 Brixen | Südtirol-Italien | Tel. +39 0472 062000 | Fax +39 0472 062022 | info@brixen.it | brixen.bressanone@legalmail.it ...