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Freitag, 28. Oktober 2016
Vereinsförderung als Investition in die Gemeinschaft
blasmusiksommer Über eine Million Euro fließen jährlich in Form von Beiträgen und Sachleistungen an die Brixner Vereine. Dies geht aus einer Statistik hervor, die im Rahmen der Pressekonferenz des Stadtrates vorgestellt wurde. Anlass war die bevorstehende Abänderung der Beitragsverordnung durch den Gemeinderat.

Seit 2014 regelt die Beitragsverordnung der Gemeinde Brixen sehr genau, nach welchen Kriterien Vereine um Beiträge ansuchen können und welche Formalitäten dabei zu beachten sind. Aufgrund der Erfahrungswerte der letzten zwei Jahre wurden nun einige Anpassungen vorgenommen, die für die Vereine wesentliche Erleichterungen bei der Gesuchstellung und Abrechnung mit sich bringen (siehe Übersicht unten).

Vereinsförderung sei eine wichtige Investition in die Gemeinschaft, betonte Bürgermeister Peter Brunner im Rahmen der Pressekonferenz des Stadtrats. Brixen zeichne sich – gerade auch im Vergleich zu anderen Gemeinden - durch eine sehr vielseitige und rührige Vereinsszene aus. Die Arbeit der Vereine sei eine wertvolle Ressource für die Gemeinschaft, aber auch für die Menschen selbst, die sich in den Vereinen engagieren, betonten die Vertreter des Stadtrats bei der Pressekonferenz. Die öffentliche Hand könne allein nie das leisten, was die Vereine ehrenamtlich schaffen. Die finanzielle Unterstützung der Vereinsarbeit sei deshalb eine klare – auch moralische - Verpflichtung für die Gemeinde. Dabei wolle man die bürokratischen Auflagen für den Zugang zu Förderungen und Dienstleistungen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten so gering wie möglich halten. Dies sei auch als Ziel im programmatischen Dokument des Bürgermeisters verankert, und diesem Anspruch versuche man mit der neuen Beitragsverordnung gerecht zu werden.

Insgesamt 246 Vereine sind derzeit im Brixner Vereinsverzeichnis eingetragen. 174 davon, also über 70%, haben 2015 um einen Beitrag bei der Gemeinde angesucht: Insgesamt wurden über eine Million Euro an Beiträgen ausgezahlt: 570.000 Euro – also mehr als die Hälfte - für Jahrestätigkeit, 358.000 Euro für Projekte, Veranstaltungen oder Investitionen und 78.500 Euro für die Instandhaltung von Sportanlagen. Im Zuge der Übernahme von Schirmherrschaften hat die Gemeinde zusätzlich Befreiungen von der Steuer für die Besetzung öffentlichen Grundes (Tosap) im Wert von 40.000 Euro gutgeheißen und Bauhofleistungen im Wert von rund 36.000 Euro übernommen. Insgesamt wickelten die Dienststellen der Gemeinde über 203 Beitragsgesuche und mehrere Dutzend Gesuche für die Übernahme von Schirmherrschaft oder Bauhofleistungen ab. Bürgermeister Peter Brunner und die Stadträte richteten deshalb auch einen besonderen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche die Beitragsvergabe betreuen und für die Vereine kompetente und verlässliche Ansprechpartner sind.

Die wichtigsten Neuerungen in der Verordnung im Überblick

- Vereinfachtes Ansuchen für Jahresbeiträge bis 4.000 Euro, da hierfür keine Abschlussrechnung mehr verlangt wird: 90 % der Gesuche für Jahrestätigkeit kommen in den Genuss dieser Vereinfachung
- Für die Liquidierung gilt eine neue einheitliche Frist: Jahresbeiträge und Beiträge für Einzelveranstaltungen müssen bis 31. Jänner des Folgejahres abgerechnet werden
- Für die Liquidierung der Jahresbeiträge ist keine Abschlussrechnung mehr erforderlich. Vereine können demnach auch schon im Laufe des Jahres ihren Beitrag abrechnen und müssen nicht auf die Genehmigung der Abschlussrechnung durch die Vollversammlung warten. Eine Hochrechnung des Amtes hat ergeben, dass sich damit die Auszahlungszeiten deutlich verkürzen, teilweise sogar um 6-10 Monate. In der Folge verbessert sich auch die Liquidität der Vereine!
- Frist von 30 Tagen für Ansuchen um Investitionsbeiträge wird gestrichen: Es reicht die Abgabe des Gesuchs vor Tätigung der Investition
- Vereinfachung bei Ansuchen um Schirmherrschaft und Übernahme der TOSAP: Hier ist kein Finanzierungsplan mehr erforderlich
- Erklärungen auf Formularen werden vereinfacht
- Übergangsbestimmung für die Liquidierung der Beiträge 2016: Gesuche um Liquidierung der Beiträge 2016 müssen innerhalb der neuen Frist vom 31. Jänner abgegeben werden. Gleichzeitig gelten bereits die vereinfachten Modalitäten, d.h. für Jahresbeiträge ist keine Abschlussrechnung mehr erforderlich.

 
Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


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