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Brixen Süd

Freizeit, Industrie, Mobilität

Für den südlichen Stadtbereich sieht das Weißbuch eine Reihe von Maßnahmen in den Bereichen Freizeit, Industrie und Mobilität vor.

Großer Sportpark im Süden der Stadt
Für die mittelfristig anfallende Sanierung der Sportzone Süd soll ein Gesamtkonzept für einen Sportpark erarbeitet werden, das die bestehenden und neuen Sportanlagen in eine topographisch gestaltete Parklandschaft einbettet. Das Lido sollte Teil dieser Planung sein. Hier könnten auch die Tennisplätze untergebracht werden. Die Verbindung mit der Sportzone Milland könnte über eine weitere Verbindungsbrücke im Südosten erfolgen. Der Parkplatz der Sportzone Süd, der sozusagen ein Eingangstor zur Stadt bildet, sollte ein landschaftliches Signal für den Sportpark setzen, während die Parkplätze wenn möglich längerfristig unterirdisch realisiert werden könnten. Insgesamt gilt es, den Fischzuchtweg und den Parkplatz bei der Sportzone Süd neu zu gestalten und weitgehend verkehrsfrei zu machen, da diese Bereiche täglich Tausenden von Schülern als Freifläche dienen. Das Weißbuch regt auch einen Ausbau des Freizeitangebots entlang des Eisackufers an, etwa durch gestalterische Maßnahmen, Beleuchtung, Möblierung und Trinkwassernutzung am Fluß.

Auf der orographisch linken Seite des Eisack, im Bereich neben Eisenbahnbrücke und Fußballplatz, könnte das bestehende Freizeitangebot noch ausgeweitet werden. Diese Zone sollte besser in den Flussraum integriert und mit einem Fuß- und Radweg besser an das Dorf Albeins angebunden werden.

 



Gewerbezone
Im nördlichen Teil der Gewerbezone sieht das Weißbuch längerfristig Potential für eine Wohnbauzone. Die Gewerbezone selbst wird als gut funktionierende Fläche beschrieben, die weiter verdichtet werden kann. Durch die Einführung eines Flächenkatasters könnten zusätzliche Brachflächen gefunden bzw. Entwicklungen vorzeitig geplant werden, z.B. im südöstlichen Bereich der Gewerbezone. Für die Randzonen der Industriezone Süd werden gestalterische und funktionale Verbesserungen vorgeschlagen. Besonders die Julius-Durst-Straße sollte in ihrem gesamten Verlauf ansprechender gestaltet werden. Die Grünfläche im Bereich Alfred-Ammon-Straße könnte aufgewertet und als Freizeitfläche für die umliegenden Betriebe nutzbar gemacht werden.

Anzustreben ist auch eine bessere Eingliederung der Fuß- und Radwege entlang des Eisacks in die Flusslandschaft und die Anbindung der Mahr an das Fuß- und Radwegenetz. Das Weißbuch greif schließlich auch die im Leitbild kritisierte Einfahrtssituation im Süden der Stadt auf, die es zu verbessern gilt. Die Nutzung alternativer Energien und ökologisch nachhaltige Planungen wie z.B. Gründächer, Sonnenkollektoren auf den Dachflächen etc. sollten unterstützt werden. Ein Energiepool für eine autarke Stromversorgung ist anzustreben.

Mobilität
Für den Süden von Brixen enthält das Weißbuch auch eine Reihe von Vorschlägen in Sachen Mobilität. So sollte für LKW im Bereich der Autobahnausfahrt ein Auffangparkplatz vorgesehen und der Vollausbau der Autobahnausfahrt Brixen Süd in beide Richtungen werden. Der durch die Eisenbahnbrücke verursachte starke Lärm sollte durch schalltechnische Maßnahmen adaptiert werden. Der Grünstreifen entlang der SS12 in diesem Bereich soll erhalten und gestalten werden.

 
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