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Köstlan & Milland

Qualitative Entwicklung

Für Milland und Köstlan zeigt das Weißbuch eine Reihe von Maßnahmen auf, die eine maßvolle und qualitative Entwicklung der beiden Stadtviertel im Osten von Brixen ermöglichen sollen.

Verkehrsberuhigung
Angeregt wird eine Verkehrsberuhigung am Rienzdamm, um diesen für die Freizeitnutzung gestalten zu können und eine bessere Anbindung der Zone an das Flussufer zu gewährleisten. In Erwägung gezogen wird eine vorbeiführend, teilweise unterirdische Anbindung an die Lüsnerstraße, aber auch eine Verkehrsberuhigung und abschnittsweise Gestaltung der Plosestraße sowie eine bessere Anbindung an das westliche Eisackufer. Die Südspange als Unterflurstraße sollte die südliche Entwicklungsgrenze für Brixen darstellen. Diese sollte so angelegt werden, dass die Eisackufer ohne große Beeinträchtigung für die Fußgänger am Eisackdamm genutzt werden können.

     


Neuer Wohnraum
Das Weißbuch schlägt für Milland und Köstlan vor allem eine Verdichtung und Umstrukturierung der bestehenden Wohnbauzonen vor, um das Ortsbild und die bestehenden Ortsgrenzen im Großen und Ganzen beizubehalten. Denkbar sind eingeschränkte Erweiterungen der Wohngebiete im Hang Richtung Lüsen sowie unterhalb der Josefstraße in der Tallage und eine Fortführung der neuen Wohnbauzone bis zum Areal der Comboni-Missionare. Die Nutzung des Schenoni-Areals sollte aufgrund eines Gesamtkonzepts erfolgen. Hier ist neben der Schaffung von Wohnraum auch die Ansiedlung von Dienstleistungen denkbar. Für die Gewerbezone werden Erweiterungsmöglichkeiten mit wohnbaukompatiblem Gewerbe vorgesehen.

Grün- und Freizeiträume
Milland hat ein gut funktionierendes fußläufiges Verbindungssystem, das laut Weißbuch allerdings durch gestalterische Maßnahmen und neue Infrastrukturen aufgewertet werden sollte. Angeregt wird auch eine Ausweitung und Aufwertung des Biotops. Hier kann die Errichtung eines Badeteichs mit Freizeitanlagen sowie eines Campingplatzes ins Auge gefasst werden. Durch die Verbindung der Sportzone Milland mit der Sportzone Süd könnte zudem ein weitläufiger Sportpark im Süden der Stadt mit einer Fußgängerbrücke über den Eisack entstehen. Eine bessere Anbindung an das westliche Eisackufer wird insgesamt empfohlen. Entlang des Waldrandes und der Karlspromenade sollte ein Grünstreifen erhalten bleiben.

 
Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


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