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Girls' Day



Die Idee

Die Idee des Girls‘ Day (Mädchen-Zukunfts-Tag) geht auf eine Bewegung in den USA zurück und ist heute in vielen Ländern Europas fixer Bestandteil des Wirtschaftslebens. Indem sich Mädchen bei ihrer Berufswahl immer noch häufig für traditionelle Berufe und Studienfächer entscheiden, wählen sie automatisch mangelnde Aufstiegschancen und ein niedrigeres Einkommen. Die Kommission für Chancengleichheit organisierte mit der Mittelschule Oswald von Wolkenstein im April 2008 den 1. Südtiroler Girls' Day als Pilotprojekt in Brixen. Nun wurde die Aktion im Sinne der Sensibilisierung auch auf Jungen und auf alle Brixner Mittelschulen und die ersten Klassen der berufsbildenden Oberschulen ausgedehnt.


Das Ziel
• das Selbstbewusstsein der Mädchen hinsichtlich ihrer Fähigkeiten und beruflichen Möglichkeiten im technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Bereich zu stärken
• Mut zu machen, traditionelle Rollenbilder zu verlassen
• Jungen dahingehend zu sensibilisieren, Mädchen und Frauen in geschlechtsuntypischen Berufen zu akzeptieren


14. April 2011: Die 1. Zukunftskonferenz in Brixen

Die Betriebe zu den Mädchen schicken – unter diesem Motto stand der Girl´s Day 2011 in Brixen. Die Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen organisierte am 14. April die erste „Zukunftskonferenz“ für Girls und Boys, um möglichst vielen Mädchen und Jungen die Teilnahme zu ermöglichen. 
Organisiert wurde die Zukunftskonferenz in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen. Über 100 Schülerinnen und Schüler aller deutschen und italienischen 3. Klassen der Brixner Mittelschulen und der berufsbildenden Oberschulen trafen dabei auf Referenten aus Wirtschaft und Bildungsinstitutionen, die ihnen jene Kompetenzen näher brachten, die für ein erfolgreiches und geschlechterunabhängiges Arbeiten in der Zukunft gebraucht werden. Der einzige Tagesvater Südtirols, die Obfrau der Südtiroler Dachdecker, eine Serie-A Fußballerin und eine Kaminkehrerin unterstrichen die theoretischen Ausführungen mit praktischen Tipps und erzählten, wie es ihnen in ihren recht untypischen Berufen geht. Bei der abschließenden Ausarbeitung von Plakaten konnten die Teilnehmer bunte Preise gewinnen. Nähere Informationen und Filmberichte zu den Veranstaltungen finden sich auf dem Blog der Kommission unter www.chancengleichheitbrixen.blogspot.com.


Die Initiatorinnen
Dr. Monika Leitner, Dr. Renate Prader, Barbara Senn von der Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen

Die Kommission für Chancengleichheit ist beim Amt für soziale Angelegenheiten angesiedelt.
Kontakt: Dr. Mirjam Verginer, mirjam.verginer@brixen.it - T +39 0472 262031



 
Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


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