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Steuern

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Gemeindesteuer auf Immobilien (ICI)
(Bauen & Wohnen, Steuern)


>> Zum Steueramt

Die geltende Gemeindeimmobiliensteuer wurde mit Gemeinderatsbeschluss Nr. 132 vom 11.12.2008 neu festgelegt:

Ordentlicher Steuersatz von 6 ‰ für Immobilien Typ A/10 – B – C – D und Baugrundstücke 

Herabgesetzter Steuersatz
von 4 ‰
  • für alle Immobilien der Kategorien A/1 bis A/11 ausgenommen A/10 (Büros und private Studios)
  • für zur Verfügung stehende Unterkünfte von Bürgern, die in AIRE eingetragen sind mit Freibetrag von 258,22 Euro und maximal 2 Zubehören 
  • für Wohnungen der Kat. A/1, A/8 e A/9, die als Hauptwohnungen benutzt werden mit Steuerfreibetrag von 258,22 Euro 
  • Unterkünfte, die mit registriertem Vertrag vermietet sind und als Haupt wohnung benützt werden laut Art. 2 – Abs. 4 des Gesetzes 431/1998 laut den Kriterien des Gebietsabkommens, mitinbegriffen die entsprechenden Zubehöre (max. zwei) (siehe Formulare)

Steuersatz 5,5 ‰
für Wohnungen, die: 
  • mit registriertem Vertrag vermietet sind und als Hauptwohnung benützt werden mit Verpflichtung des Wohnsitzes im Sinne des G.D. 437/1996 - zu vorübergehenden Nutzung aus Studien- und Arbeitsgründen vermietet sind im Sinne des Gesetzes 431/1998 (geeignete Dokumentation vorweisen)

Steuersatz 7 ‰
für die Wohnungen, die nicht in den Bereich der Hebesätze fallen, die in den vorhergehenden Punkten geregelt werden: 
  • zur Verfügung stehende oder zu touristischen Zwecken vermietete Zweitwohnungen 
  • nicht bewohnte – leerstehende Wohnungen

Steuerfrei sind Wohnungen:
  • steuerpflichtiger ansässiger Personen
  • ansässiger Mitglieder von Wohnbaugenossenschaften mit ungeteiltem Eigentum 
  • die in unentgeltlicher Nutzungsleihe an Verwandte in gerader Linie bis zum ersten Grad oder in Seitenlinie bis zum zweiten Grad (mit Behinderung) mit verpflichtendem Wohnsitz abgetreten wurden 
  • älterer Personen, die in Altersheimen ansässig sind und die zu deren Verfügung stehen 
  • von getrennten oder geschiedenen Personen, die die Wohnung nicht zugewiesen bekommen haben, mit Trennungs-/Scheidungsurkunde, sofern sie keine weitere Wohnung oder Anteil einer Wohnung in derselben Gemeinde besitzen 
  • auch bis zu max. 2 Zubehöre (C/6 oder C/2)

Die Gemeindeimmobiliensteuer wurde mit Legislativdekret Nr. 504 vom 30.12.1992 eingeführt und wird seit 01.01.1993 angewandt. Voraussetzung für ihre Anwendung ist ein Eigentums- oder Nutzungsrecht von Gebäuden, bebaubaren Flächen und landwirtschaftlichen Gründen.

Alle Eigentümer von Gebäuden und Baugründen sowie die Inhaber von Realrechten (Wohnrecht, Fruchtgenuss, Nutzungsrechte) sind verpflichtet, die Gemeinde-immobiliensteuer zu entrichten. Steuerschuldner sind außerdem die Inhaber des Oberflächenrechtes, Erbpächter, Leasingnehmer sowie Konzessionsinhaber von Domänengütern. Die Steuer ist jener Gemeinde geschuldet, in der sich die Immobilie befindet.

Berechnung der Beträge
Die Steuer wird für das Kalenderjahr in Proportion zur Quote und zu den Monaten geschuldet, in denen der Besitz fortbestanden hat. Daher wird der Monat, in dem die Immobilie wenigstens fünfzehn Tage besessen wurde, als ganzer Monat gezählt. Die Steuer wird berechnet, indem man auf die Steuergrundlage den entsprechenden Steuersatz anwendet.

Die Steuergrundlage für die Berechnung der Gemeindeimmobiliensteuer wird vom Wert der Immobilie bestimmt. Dieser ist gegeben durch:
  • den Katasterwert – für Immobilien, die im Gebäudekataster eingetragen sind. Zur Errechnung des Katasterwertes wird der Katasterertrag um 5 % und je nach Kategorie mit einem der nachstehenden Koeffizienten multipliziert:

Kategorie A (ausgenommen A10) = Koeffizient 100
Kategorie A10 = Koeffizient 50
Kategorie B = Koeffizient 140
Kategorie C (ausgenommen C1) = Koeffizient 100
Kategorie C1 = Koeffizient 34
Kategorie D = Koeffizient 50

  • den provisorischen Katasterwert betreffend Immobilien, die noch nicht im Gebäudekataster eingetragen sind oder auch für Gebäude, die durch Umbauarbeiten verändert wurden und noch keinen Katasterertrag zugewiesen erhalten haben; 

Unter Pertinenz versteht man die Garage oder Box oder Autoabstellplatz oder Keller oder Dachgeschoß (maximal 2 C/6 oder C/2) 

Für Immobilien von historischem oder künstlerischem Charakter wird der um 5% erhöhte Ertrag unter Anwendung des niedrigsten Tarifes der A Kategorie für die Katasterzone, in dem das Gebäude liegt, vorgesehenen Schätzungstarifen ermittelt.

Mindesttarif = A/11 = Euro 31,99; 1 Raum = 18 m² = 54 m³ 

Die Anschaffungs- und Wertzuwachskosten für Gebäude der Katastergruppe D, die noch keinen Katasterertrag zugewiesen erhalten haben und gänzlich im Besitz von Unternehmen sind und buchhalterisch getrennt erfasst sind;

Für die Baugründe wird der Wert aus dem üblichen Verkaufswert zum 1. Jänner des zu besteuernden Jahres bestimmt. (siehe Berechnungstabelle für die Bestimmung des Marktwertes) 

Bei Abbruch von Gebäuden, Umbauarbeiten ab Baubeginn bis Bauende bzw. bis zur Benutzung des Gebäudes, falls dies ein früherer Zeitpunkt ist, wird der Marktwert für Baugrundstücke angewandt.

Landwirtschaftliche Gebäude
Nicht der Steuer unterworfen sind die landwirtschaftlichen Gebäude, die gemeinsam die Voraussetzungen laut Art. 9 Absatz 3 des G.D. Nr. 557/1993, umgewandelt ins Gesetz Nr. 133/94, geändert durch Art. 2 des D.P.R. Nr. 139/1998 erfüllen.

Die von der Befreiung interessierten Personen müssen im Steueramt eine Ersatzerklärung im Sinne des Art. 47 des D.P.R. Nr. 445 vom 28.12.2000 vorweisen, die ausschließlich vom Interessierten unterschrieben werden muß und die die oben angegebenen Voraussetzungen bestätigt.

Landwirtschaftliche Gründe, die in Berggebieten liegen, sind von der Steuer befreit. Dazu zählt auch die Gemeinde Brixen.

Reduzierung
Die Steuer wird bei unbenützbaren und unbewohnbaren Gebäuden um 50% reduziert, jedoch nur wenn eine Unbewohnbarkeits- oder Unbenützbarkeitserklärungen vorliegt. Nicht als unbenützbar oder unbewohnbar werden solche Gebäude angesehen, die aufgrund von Erhaltungs-, Umbau- oder Verbesserungsarbeiten jedweder Art, welche am Gebäude durchgeführt werden, nicht verwendet werden können (siehe Art. 6 der Verordnung). Weitere Vergünstigungen können der Verordnung der Gemeindesteuer auf Immobilien entnommen werden. (siehe Formulare)

Einzahlungstermine und Modalitäten
Die Besitzer können die Steuer in zwei Raten bezahlen:
innerhalb 16. Juni: 50% der berechneten Steuer aufgrund der Steuersätze und der Steuerfreibeträge der 12 Monate des vorhergehenden Jahres; 
oder  innerhalb 16. Juni: 100% der geschuldeten Steuer in einer einmaligen Zahlung

Vom 1. bis 16. Dezember: mit der zweiten Rate muss der Restbetrag der geschuldeten Steuer für das gesamte Jahr bezahlt werden. Personen, welche im Ausland ansässig sind, können eine einmalige Zahlung innerhalb 16. Dezember mit einem Aufschlag von 3% auf die erste Rate, vornehmen.

Die Zahlung kann mit den eigens dafür vorgesehenen Erlagscheinen wie folgt vorgenommen werden:
  • beim Gemeindeschatzamt 
  • mit dem Modell F24 bei jedem Bank- und Postschalter oder auch 
  • über das Internet mit dem Modell I24

Rückerstattungen
Der Steuerpflichtige kann innerhalb des Termins von fünf Jahren vom Einzahlungstag beim Steueramt die Rückerstattung der eingezahlten und nicht geschuldeten Steuern beantragen.

Sie haben vergessen, die Steuer einzuzahlen?
Dann kann die Steuer (inkl. eines Steueraufschlages in Höhe von 2,5% bzw. 3% und 1,5% Verzugszinsen auf die Tage der Verspätung berechnet) innerhalb von 30 Tagen bzw. eines Jahres ab Fälligkeit freiwillig nachbezahlt werden. Die Überweisung des Gesamtbetrages erfolgt mit dem Modell F24. Weiters ersuchen wir Sie, das Steueramt anhand des entsprechenden Formulars (siehe unten) von der freiw. Berichtigung in Kenntnis zu setzen.

Änderungen
Laut Abs. 53 des Art. 37 des Gesetzesdekretes Nr. 223 vom 04.07.2006 und laut den ministeriellen Anleitungen ist die Erklärung einzureichen:
  • für die Fälle einer Reduzierung der Steuer (z.B. bei Unbewohnbarkeit) 
  • für die Fälle, in welchen wichtige Angaben nicht aus der katasteramtlichen Datenbank ersichtlich sind (z.B. Leasing, An- oder Verkäufe von Baugrundstücken, Gebäude welche in die Kategorie D einzutragen sind und für welche die ICI aufgrund der buchhalterischen Werte gezahlt wird usw.).

Der Termin für die Einreichung der ICI-Erklärung stimmt mit dem Termin für die Einreichung der Einkommenssteuererklärung überein.

Die Mitteilung muss auf den eigens dafür vorgesehenen Formblättern abgefasst werden (evtl. mit Anlage), die von der Gemeinde vorbereitet und im Steueramt derselben erhältlich sind. (siehe Anfrage).

Dokumente
>> Ersatzerklärung für eine Bescheinigung 
>> Verordnung für die Gemeindesteuer auf Immobilien 
>> Freiwillige Gutmachung 
>> Änderungsmitteilung – Titelblatt 
>> Änderungsmiteilung – Anlage 
>> Abmeldung der Gemeindesteuern und –Gebühren 
>> Einvernehmliche Feststellung
>> Berechnungstabelle für die Bestimmung des Marktwertes der Baugründe 2011
>> Gebietszonen der Baugründe der Gemeinde Brixen 
>> Ersatzerklärung für die Bescheinigung einer Landwirtschaftlichen Immobilie
>> Rückerstattung ICI
 
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Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


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