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Gemeindesteuer (IMU)
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NEUIGKEITEN IMU 2013.

- mit Gesetzesdekret  vom 27. November 2013 hat die Regierung die Saldozahlungen für die Hauptwohnungen samt deren Zubehör (ausgenommen jene der Kategorien A/1, A/8 und A/9) gestrichen.

Hauptwohnung samt Zubehör: Als Hauptwohnung gilt nur die Immobilieneinheit, in welcher der Steuerpflichtige und seine Familienmitglieder den ständigen Aufenthalt und den meldeamtlichen Wohnsitz haben. Als Zubehör gilt nur ein Gebäude für jede der folgenden Kategorien C/2, C/6 und C/7.

ALLE STEUERPFLICHITGEN WELCHE NUR EINE HAUPTWOHNUNG MIT ZUBEHÖREN BESITZEN, ERHALTEN FÜR DEZEMBER 2013 KEINEN EINZAHLUNGSSCHEIN!!!!

Gleiche Bestimmungen gelten auch für die Wohnungen von Senioren und von Menschen mit Behinderung, welche ihren Wohnsitz in Alters- oder Pflegeheimen verlegt haben, für die Inhaber des „Ausgedingerechtes“ und für die mit Gerichtsurteil zugewiesenen Wohnungen im Falle von Trennung oder Scheidung.

NEUER STEUERKODEX FÜR DIE KATASTERKATEGORIEN “D”
Für die Fabrikate der Kategorie D wird der Steuersatz von 0,76% angewandt. Diese Einnahme steht ausschließlich dem Staat zu. Mit Maßnahme der Agentur der Einnahmen vom 21.05.2013 ist der neue zu verwendende Kodex für diese Fabrikate „3925“.

LANDWIRTSCHAFTLICHE WIRTSCHAFTSGEBÄUDE
Bezüglich der landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäude, welche aufgrund des LG Nr. 8/2012  besteuert werden, teilen wir mit, dass die Bestimmungen des gegenständlichen Gesetzesdekretes die staatliche Sonderregelung und die daraus abgeleiteten Landesbestimmungen nicht außer Kraft setzen und somit für diese Immobilien weiterhin die IMU-Steuer im vollen Ausmaß geschuldet ist.

Weitere IMU-Befreiungen und IMU-Steuerbegünstigungen
Immobilien als Handelsware
Für das Jahr 2013 ist die zweite IMU-Rate für die Gebäude, welche von der Baufirma für den Verkauf zweckbestimmt werden, nicht geschuldet, solange diese Zweckbestimmung aufrecht bliebt und die Immobilien nicht vermietet werden (sog. beni merce). Diese Immobilien werden ab dem 1. Jänner 2014 zur Gänze von der IMU befreit.
Das Umwandlungsgesetz präzisiert, dass für diese Immobilien die IMU bis zum 30. Juni 2013 geschuldet bleibt.

Wohnungen des Personals der Streitkräfte
Als Hauptwohnungen gelten auch die Wohnungen samt Zubehör, welche im Besitz von Mitgliedern im dauerhaften Dienst der Streitkräfte und der Polizei sowie des nationalen Feuerwehrkorps und des Personals eingestuft in der Präfekturlaufbahn sind. Da dieses Personal oft den Wohnsitz aus Arbeitsgründen (z.B. in die Kaserne) verlegen muss, gilt die Wohnung (eine einzige Wohneinheit auf dem ganzen Staatsgebiet) in ihrem Besitz als Hauptwohnung unabhängig vom Wohnsitz und vom gewöhnlichen Aufenthalt.
Das Umwandlungsgesetz ergänzt dass für Gebäude der katasteramtlichen Kategorien A/1, A/8 und A/9 die Gleichstellung nicht gilt. Zudem wird präzisiert, dass diese Bestimmung ab dem 1. Juli 2013 zur Anwendung kommt.

Wer muss die IMU bezahlen?
Diese Steuer muss von den Eigentümern , bzw. von den Inhabern eines Realrechtes (Fruchtgenuss, Wohnungsrecht, Oberflächenrecht und "Ausgedinge"/Unterhaltspflicht) und von den Leasingnehmern entrichtet werden, die ein Gebäude oder einen Baugrund besitzen.

Wie wird die IMU berechnet?
Für die Berechnung der IMU muss die Steuergrundlage ermittelt werden. Diese entspricht
bei Gebäuden dem Katasterertrag, der zuerst um 5% aufgewertet und dann mit den gesetzlichen Multiplikatoren multipliziert wird. Diese sind wesentlich höher als es jene für die ICI waren, z.B. bei einer Wohnung 160 statt 100.
Bei Baugründen wird der Marktwert herangezogen.
Mit Ausnahme der Immobilien der Kategorie D/5, für welche der Multiplikator von 80 zur Anwendung kommt, muss ab dem 1. Januar 2013 für alle anderen Immobilien der Gruppe D der Multiplikator von 65 und nicht mehr von 60 angewandt werden.

Was versteht man unter einer Hauptwohnung samt Zubehör?
Als Hauptwohnung (gilt auch für die Hauptwohnung der Landwirte) versteht man nur die Immobilieneinheit, in welcher der Eigentümer (bzw. Fruchtnießer, Inhaber des Wohnrechtes) und seine Familienmitglieder den meldeamtlichen Wohnsitz und den ständigen Aufenthalt haben. Als Zubehör zur Hauptwohnung können maximal ein Keller oder ein Dachboden und eine Garage und ein Autoabstellplatz betrachtet werden.

Für denkmalgeschützte, unbewohnbare und unbenutzbare Gebäude wird die Steuergrundlage um 50% reduziert.

Die Wohnungen der Getrennten und Geschiedenen werden per Gesetz der Hauptwohnung gleichgestellt. Die IMU muss von demjenigen entrichtet werden, dem der Richter die Wohnung zugewiesen hat, unabhängig vom Rechtstitel.

Wie wird der Betrag der 1. Rate und 2. Rate mitgeteilt?
Für die 1. Rate und 2. Rate erstellen die Gemeinden die Vorausberechnung. Gegen Ende Mai und Ende November schicken sie den Bürgern eine Mitteilung zu, mit welcher sie über die von der Gemeinde festgelegten Hebesätze und Steuererleichterungen, über die besteuerten Immobilien und über die berechnete Steuer informieren. Bei der Berechnung der 2. Rate wird der im Juni mit der ersten Rate eingezahlte Betrag berücksichtigt. Der Mitteilung wird auch ein vorausgefüllter Zahlschein (F24) für die Rate beigelegt.


Wann und wie bezahlt man die 2. Rate?
Die 2. Rate muss innerhalb 16. Dezember 2013 entrichtet werden. Bei der 1. Rate kommen die von der Gemeinde festgelegten Hebesätze und Freibeträge zur Anwendung (siehe Anlage). Die Gemeinde hat Steuererleichterungen für bestimmte Kategorien vorgesehen, so z.B. für die Hauptwohnung, für Wohnungen, welche in Nutzungsleihe vergeben oder welche mit Wohnsitz vermietet worden sind. Die Gemeinde hat aber auch Steuererhöhungen festgelegt, so z.B. für Zweitwohnungen.

ÖFFNUNGSZEIT DES STEUERAMTES DER GEMEINDE BRIXEN
Die genehmigte Verordnung sieht für Wohnungen Möglichkeiten einer Reduzierung, bzw. keiner Erhöhung des Steuersatzes vor. Die Abgabe der Dokumentation, um Steuerbegünstigungen zu erhalten, (Mietverträge, Selbsterklärungen und Anerkennung der Behinderung Art. 3,Abs.3 –Ges. 104) muss so schnell wie möglich abgegeben werden, um eine richtige Vorausberechnung erstellen zu können. Damit die Erklärung für das Jahr 2013 Gültigkeit hat, muss sie bis zum 30. Juni 2014 eingereicht werden.

Das Steueramt am Maria-Hueber-Platz 3, 3.Stock –  ist von Montag bis Freitag, 08.30 Uhr bis 12.15 Uhr, für den Parteienverkehr geöffnet.

Die telefonische Beratung ist am Nachmittag erwünscht. Tel. 0472 – 062040 – 3 - 5
E-mail:
siro.dallaricca@brixen.it


Dokumente und Formulare:

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IMU - Verordnung
>> Beschluss Hebesätze und Freibeträge
>> Tabelle Steuersätze und Freibeträge
>> Ersatzerklärung - Nutzungsleihe
>> Ersatzerklärung - Dienstwohnung
>> Ersatzerklärung - Angrenzende Wohnung
>> Ersatzerklärung - Ausgedinge
>> IMU - Erklärung
>> IMU - Anleitungen für die Erklärung
>> IMU - Rückerstattung
>> Berechnungstabelle für die Bestimmung des Marktwertes der Baugründe 2012
>> Gebietszonen der Baugründe der Gemeinde Brixen bis Jahr 2012
>> Bestimmung des Marktwertes der Baugründe IMU 2013 (3,04 MB)
>> Bestimmung des marktwertes der Baugründe IMU 2014
>> Berechnungstabelle für die Bestimmung des Marktwertes der Baugründe 2014

>> Zum Steueramt

 
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Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


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