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Trauungen

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Trauung
(Trauungen und Versöhnung)
>> Zum Standesamt

Voraussetzungen

Sowohl der zivilen als auch der kirchlichen Trauung muss das Eheaufgebot vorangehen.

Alle notwendigen Dokumente werden von Amts wegen vom Standesamt von den jeweiligen Gemeinden der Brautleute angefordert und dürfen nicht älter als 6 Monate ab Ausstellungsdatum sein.
Vor der Eheschließung muss von den Brautleuten in der Wohnsitzgemeinde das Eheaufgebotsprotokoll unterschrieben werden.

Das Aufgebot mit der Stempelmarke zu jeweils 16,00 € wird an der digitalen Amtstafel der Wohnsitzgemeinden der Brautleute für 8 aufeinander folgende Tage plus 3 Tage, die es wegen eventueller Einwände im Standesamt aufliegt, angeschlagen.
Sollte die Trauung nicht innerhalb der 180 Tage stattfinden, gilt das Aufgebot als nichtig.

Ausländische Staatsbürger benötigen laut Art. 116 des BGB das Ehefähigkeitszeugnis (nulla osta al matrimonio), ausgestellt von der zuständigen Behörde des jeweiligen Herkunftslandes mit italienischer Übersetzung und Legalisierung. Das Ehefähigungszeugnis (nulla osta al matrionio) muss folgende Daten beinhaltent: Vor- und Zuname, Geburtsort und -datum, Staatsbürgerschaft, Zivilstand, Wohnsitze und Vor- und Zunamen der Eltern.

Bei ausländischen Staatsbürgern, die keinen Wohnsitz in Italien haben, aber trotzdem in unserer Gemeinde getraut werden wollen, ist gesetzlich ein Eheaufgebotsakt ohne Veröffentlichung, dass kein Hindernis wegen Verwandtschaft, Schwägerschaft oder Annahme als Kind usw. besteht, von den Brautleuten zu unterzeichnen. Die Trauung kann in diesem Fall schon in den folgenden Tagen erfolgen.

Alle volljährigen, nicht verwandten bzw. verschwägerten Personen freien Standes können heiraten.

Für Minderjährige zwischen 16 und 18 Jahren ist allerdings eine Ermächtigung des Landesgerichtes notwendig.

Für eine kirchliche bzw. Trauung vor einem Kultusminister muss dem Standesamt das Ansuchen des Eheaufgebots des zuständigen Pfarrers bzw. Kultusministers vorgelegt werden.

Zivile als auch kirchliche Trauungen müssen in Anwesenheit von 2 volljährigen Zeugen geschlossen werden.

Die Anerkennung von Kindern, sowie die Gütervereinbarungen (d.h. Gütergemeinschaft oder Gütertrennung) werden in der zivilen sowie kirchlichen Trauung integriert.

Für Änderungen von Ehegüterverträgen, welche nachträglich gemacht werden, müssen sich die Brautleute an einem Notar wenden, die die notarielle Urkunde an das Standesamt der Trauungsgemeinde zur Anmerkung weiterleitet.
 
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Mittwoch, 8. November 2017

Die Stadt Brixen folgt mit der internationalen Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ den Städten Tolmezzo (I/2017), Tolmin (Sl/2016) und Chamonix (F/2015)


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