Geburtsanmeldung eines Neugeborenen

Die Geburtsanmeldung kann auf Vorlage der Geburtshilfebestätigung der Hebamme und des Ausweises oder der Pässe der Eltern erfolgen:

  • innerhalb von 3 Tagen ab Geburtsdatum in der Sanitätsdirektion des Krankenhauses oder der Klinik, wo das Kind geboren wurde oder
  • innerhalb von 10 Tagen ab Geburtsdatum im Standesamt der Geburtsgemeinde des Neugeborenen oder in der Wohnsitzgemeinde der Mutter oder, auf Wunsch, auch des Vaters.


Nach dem 10. Tag muss die Verspätung der Geburtsanmeldung im Sinne des Art. 31 D.P.R. 3.11.2000 Nr. 396 begründet werden. Bei verheirateten Eltern kann die Geburtsanmeldung vom Vater oder von der Mutter erfolgen.

Sollte bei unverheirateten Eltern die Vaterschaft des Neugeborenen anerkannt werden, müssen sich beide Eltern gemeinsam ins Standesamt begeben und das Kind erhält den väterlichen Zunamen. Auf Wunsch unverheirateter Eltern kann die Geburtenanmeldung auch nur vor der Mutter erfolgen, allerdings scheint kein Vater auf, das Kind erhält den mütterlichen Zunamen. Es besteht die Möglichkeit mit nachträglicher Anerkennung die Vaterschaft einzutragen und den Zunamen beizubehalten, zu wechseln oder zu ergänzen.

Die Steuernummer der Neugeborenen wird mittels Post an die Wohnsitzadresse der Mutter weitergeleitet.

Voraussetzungen
Mindestalter von 16 Jahren

 

Zuständiges Amt
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